Wirklichkeiten gestalten Film, Games und Crossmedia in der praktischen Jugend-Medien-Arbeit

Unsere Tagungsreihe "Wirklichkeiten gestalten" thematisiert innovative mediale Erzähl- und Produktionsansätze und macht sie für die eigene Arbeit nutzbar.

im Zeichen zunehmender Auflösung vertrauter Themenfelder der kulturellen Bildung erhält die politisch-ästhetische Auseinandersetzung mit Fragen der Information, der Kommunikation und der Mediatisierung zunehmende Bedeutung für die medienpädagogische Arbeit.

Die bewegten Bilder erreichen uns in ihrer vielfältigen Funktion nahezu überall. Mittels VR-Brille oder Augmented Reality auf dem Smartphone, am Fernseher oder auf der Kinoleinwand folgen wir dem Sog in eine allumfassende Wirklichkeit, Um sie zu lesen, zu dechiffrieren und uns sicher in der neuen „Bildwelt“ zu bewegen, ist die Vermittlung von Medienkompetenz wichtiger denn je. Es bedeutet für uns, „Bilder“ nicht nur zu verstehen, sondern auch die Fähigkeit zu haben, sie zu produzieren – und damit Wirklichkeit zu gestalten.

Daher veranstaltet die LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V. die Tagungsreihe "Wirklichkeiten gestalten", die sich innovativen medialen Formaten und ihrer Nutzung in der Jugend-Medien-arbeit widmet: Nach einer Zukunftskonferenz in Osnabrück 2014 finden unsere Tagungen seit 2016 - in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel - in der inspirierenden Umgebung der Bundesakademie statt.

Im Dreiklang von Theorie, Praxis und Spiel beinhalten die Tagungen Impulse von WissenschaftlerInnen und FachreferentInnen, praktische Workshops, in den sich die TeilnehmerInnen Wissen und Fähigkeiten für die eigene Arbeit aneignen können, und umfangreiche Hands-On-Formate erlauben auch das eigene Ausprobieren von Games und innovativen Filmformaten. Thematisch sind Film und Games ebenso ein Teil von "Wirklichkeiten gestalten" wie Storywelten und Crossmedia.

Wirklichkeiten gestalten -- Impressionen

Eindrücke von unserer Tagung "Wirklichkeiten gestalten - LET'S PLAY GERMANY" 2017

Vorträge von Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier) und Dr. Mathias Mertens (Uni zu Köln) brachten den TeilnehmerInnen die historische Verortung und gesellschaftliche Bedeutung von Spielen nahe, daneben konnten die TeilnehmerInnen in Workshops anwendungsbezogenes Know- How für die eigene Arbeit erwerben. Ein wichtiger und sinnvoller Bestandteil der Tagung war das eigene Ausprobieren. Durch das Spielen beim „Hands on Games“ überwanden die TeilnehmerInnen mögliche Berührungsängste gegenüber Games.