Im Workshop wird der „Raumshift Rekorder“ vorgestellt, eine Anwendung zur bewussten Erfahrung und Wandlung urbaner Räume. Er basiert auf dem Prinzip des situationistischen „Umherschweifens“ und soll Anwender*innen motivieren, urbane Räume subjektiv zu erkunden und zu gestalten. Dabei sollen nicht nur neue Raumstrukturen, sondern auch neue Denkmuster erfahren werden. Dieses konkrete Beispiel soll das Potenzial von Augmented Reality-Anwendungen darstellen, mit denen sich virtuelle und physische Raumebenen persistent verknüpfen lassen. Neben weiteren aktuellen Beispielen und einer bildhistorischen Definition der Augmented Reality kann das Prinzip gemeinsam auf eine Problemstellung der Jugend-Medien-Arbeit übertragen werden.
