Die Junge Medienszene Niedersachsen stellt sich vor:

Sie berät die Teilnehmer und schafft Kontakte untereinander. Neben den Seminaren, dem Ostercamp (Drehbuch) und dem Sommercamp (Dokumentarfilm- und Spielfilmseminar), entwickeln wir Projekte. So haben wir das multimediale Jugendtheaterprojekt „the breakfast club“ am Deutschen Theater Göttingen, einen Dokumentarfilm („überLeben“) über die Judenverfolgung in Lettland, einen preisgekrönten Kurzfilm („Familie Koslowski“), eine Ausstellung in Athen (Audiovisual Panorama on Youth and Sports) und eine Serie in vier Episoden (50ZKB) entwickelt und produziert. (Referent: Thomas Kirchberg, Göttingen) (ganztägig)

Workshop „Licht setzen“:

„Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ (Gernot Roll)
Zu einem guten Film gehört auch das richtige Licht.
Wie man damit umgeht, welche Logik man entwickelt, was man dazu benötigt und wie man damit umgeht – all’ dieses wird im Workshop angesprochen, praktisch vorgeführt und selbst ausprobiert. (Referent: Thomas Kirchberg, Göttingen)
(Samstag, 10:30 – 12:00)

Alles, was Recht ist: Musik im Film

Viele Jugendfilmproduktionen werden heute auf zahlreichen Nachwuchsfilmfestivals präsentiert, im Internet und auf DVD veröffentlicht und ab und zu sogar im Fernsehen ausgestrahlt. Spätestens hier wird die Verwendung geschützter Musik zu einem ernsten Problem, denn die nachträgliche Klärung von Rechten, kann sehr kompliziert, aufwändig, teuer und manchmal auch unmöglich sein. Und da es inzwischen zahllose Möglichkeiten gibt, bspw. eigene Musik herzustellen oder kostenlos zu beziehen, spricht alles dafür, sich der Rechteproblematik gar nicht erst auszusetzen. Wie man mit den Rechten umgehen sollte und wo man Musik alternativ beziehen kann ist Gegenstand dieses Workshops
Referent: Berndt Güntzel-Lingner, Projektleiter der Jungen Filmszene im Bundesverband Jugend und Film e.V., www.jungefilmszene.de

Die Werkstatt für junge Filmer...

... findet jährlich am Pfingstwochenende statt und ist das bundesweite Nachwuchsforum der Jungen Filmszene im BJF, bei dem sich rund 120 junge Filmerinnen und Filmer treffen, um ihre aktuellen Filme und Videos zu präsentieren und zu diskutieren.
www.werkstatt-fuer-junge-filmer.de

Kurz-Vita
Berndt Güntzel-Lingner, Sozial- und medienpädagoge, ist Projektleiter der Werkstatt für junge Filmer und der Jungen Filmszene im BJF und seit über 20 Jahren in der Kulturarbeit tätig. Weitere Jurybeteiligung beim Festival im Stadthafen, F.I.S.H., der Hessischen Visionale, dem Schülerfilmfestival Baden-Württemberg und Spots for nature.

Drehbuchwerkstatt kompakt:
Reich und glücklich in 100 einfachen Schritten.

Drehbuchschreiben kann einem niemand beibringen. Man lernt es - Talent vorausgesetzt - durch das Beispiel guter Drehbücher, aus denen erfolgreiche Filme wurden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, die eigene Arbeit zwischendurch zu überprüfen, und mühsame und überflüssige Umwege zu vermeiden. Die großen Hollywood Studios benutzen eine auch für den "independent filmmaker" oder den Debüt-Autoren nützliche Checkliste, anhand derer man die Publikumstauglichkeit des eigenen Filmes oder Drehbuches messen kann. Das ist keine Erfolgsgarantie, aber eine hilfreiche und erstaunlich kreative Arbeitserleichterung, selbst für den kompromisslosen Arthouse-Fan.
Armin Völckers stellt die wichtigsten dieser knapp 100 Punkte umfassenden Liste vor.

Referent:
Armin Völckers, Regisseur (u.a. Leroy) und zweifacher Gewinner des Deutschen Filmpreises